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Sanel Redzic:

Segovia Inspirations

Sanel Redzic wurde am 25. Juli 1988 in Tuzla, Bosnien-Herzegowina geboren. Seinen ersten Gitarrenunterricht erhielt er mit acht Jahren an der Musikschule in Tuzla bei Predrag Stankovic, ein Jahr später gab er sein erstes Solokonzert in Tuzla. 2007 wurde er an der Hochschule in Weimar aufgenommen und studierte bei Prof. Thomas Müller-Pering und Prof. Ricardo Gallen. Trotz seiner erst 25 Jahre absolvierte Sanel bereits mehr als 1000 Auftritte weltweit. Er konzertiert häufig als Solist mit Orchestern, war Preisträger bei renommierten Wettbewerben u.a. in Tokio, Lissabon, Wien, Kutna Hora, Weimar, Velbert, Belgrad, Oberhausen und Tychy.


Wer die Karriere von Sanel Redzic in den letzten Jahren verfolgt hat, dem ist zweifellos aufgefallen, dass Redzic ein Gitarrist ist, der enorm schnell lernt. Er besitzt ein immenses Repertoire und scheinbar auch die Möglichkeit, jederzeit darauf zuzugreifen.

Sanel Redzic: Segovia Inspirations
Anfang des Jahres hat er bei KSG Audio seine neueste CD produziert. Der Titel "Segovia Inspirations" weist, wie der Name schon sagt, auf Titel hin, die von Segovia inspiert wurden. Torrobas berühmte dreisätzige A-Dur Sonatine, Tansmans wunderbare Scriabin-Variationen dazu seine viel zu selten gespielte Passacaille, die Segoviana von Darius Milaud und Manuel Ponces Sonata Romantica, die er Franz Schubert gewidmet hat.

Sanel Redzic gehört zu der Generation von Spitzengitarristen, die technisch scheinbar mühelos mit traumwandlerischer Sicherheit den Notentext interpretieren. Sein Ton ist makellos, sein Spiel variabel geschmackvoll und jederzeit auf sehr hohem Niveau. Auch wenn er manchmal für meinen Geschmack etwas zu kontrolliert interpretiert (den dritten Satz der Torroba-Sonatine wünsche ich mir persönlich etwas mit mehr Biss), Redzic’ Spiel gehört mit zum Besten, was man zur Zeit auf der Gitarre zu hören bekommt. Bravo!
 


erstellt am 14.11.2013